Haben Menschen die polyamore Beziehungen eingehen, einfach noch nicht ‚den/die Richtigen‘ gefunden?

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Comments (2)

  • Ist vielleicht ein ‚bizli Arrogant, aber ich bevorzuge es, in verschiedenen Bereichen meines Lebens, ein passendes Gegenüber zu haben. Das Konzept von ‚der Richtigen‘ bedingt, dass ich mich Entscheiden muss, welche Aspekte meiner Persönlichkeit ich (bei meiner Partnerin und bei mir) gedeihen lasse, und welche notgedrungen vernachlässigt werden.

    Ich glaube trotzdem Platz zu haben, um Menschen ein Leben lang lieben zu können – wenn’s denn passt. Für mich ist es ein zu verlockendes Privileg, von einer Vielzahl von Menschen lernen zu dürfen, gemeinsame Interessen auszuleben oder Zugang zu eigenen Aspekten der Persönlichkeit zu erhalten, die mir sonst verborgen bleiben.

  • Die Frage ist für mich viel eher: Will ich an einen Menschen den Anspruch haben die/den Richtige/n zu sein? Will ich von jemanden erwarten, alle meine Bedürfnisse erfüllen zu können – und das nicht nur heute, sondern auch in 10 Jahren?
    Wenn es den richtigen Menschen für jemanden gibt, warum verliebt man sich dann z.B. nach einer Trennung wieder in einen neuen Menschen, der nun den 1. Platz einnimmt?
    Ich glaube es gibt nicht die/den Richtige/n, sondern ganz viele tolle Menschen, die man lieben kann. Bei Freunden machen wir das ja auch nicht so exklusiv – warum dann in der Liebe?

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