Beni – Sexological Bodywork

Was bewegt dich als Bodyworker zu arbeiten?

Das riesige Potential der Sexualität! Ich bin immer wieder tief bewegt, wenn Menschen ihre Sexualität und ihren eigenen Körper (wieder)entdecken. Es gibt so unglaublich viel über sich selbst als sexuelles Wesen zu lernen – und das fängt beim eigenen Körper und der eigenen Berührung an.

Wir alle haben eine sexuelle Biografie die uns beeinflusst. Mal ist das hilfreich – mal kann das auch hinderlich sein. Wir können diese zwar nicht (mehr) ändern, aber ihren weiteren Verlauf aktiv mitgestalten. Und ich finde für diese Auseinandersetzung gibt es noch wenig gute Angebote. Zwar gibt es zunehmend hervorragende Fachbücher, oder Beratungs- und Therapieangebote – aber geschützte Settings, in welchen die eigene Sexualität erfahrbar ist, fehlen weitgehend. Deshalb praktiziere ich Bodywork* und bilde mich in angrenzenden Disziplinen z.B. Sexocorporel weiter.

*Sexological Bodywork ist somatische Körperarbeit. Das bedeutet, sie bietet eine körperlich erfahrbare Auseinandersetzung mit der eigenen Sexualität. Wir arbeiten auf einer Matte und ich begleite dich in deinen Erfahrungen mit somatischen Lern­methoden (Atem, Entspannung, Achtsamkeit usw.), Körperübungen und erweitertem Wissen zu Sexualität, Anatomie und Erregung. Mit deinem expli­ziten Einver­ständnis auch mit intimen (einseitigen) Berührungen.

Wie denkst du über Polyamorie?

Ich mag Polyamorie – wie auch andere alternative konsensuelle Beziehungsformen sehr – weil sie zum Umdenken anregt. Wenn wenig oder keine Normen & Anleitungen vorhanden sind, gilt es selber einen Weg zu finden. Dazu braucht es eine vertiefte Auseinandersetzung mit den eigenen Bedürfnissen, viel Achtsamkeit und Bewusstheit, eine gute Kommunikation und die Bereitschaft das Ergebnis offen zu lassen. Dies sind allesamt Fähigkeiten die auch in einer erfüllenden Sexualität zum tragen kommen.

Mit welchen Themen ist man bei dir in guten Händen?

Mit Fragen zur eigenen Sexualität, die in einem gemeinsam gestalteten Lernraum zugänglich sind. Zum Beispiel Umgang mit Lust, Erregung, Orgasmus, Selbst­berührung, Kommunikation oder Paar­sexualität. Nicht selten hilft es bereits, in einem bewertungsfreien und geschützten Raum, über die eigene Sexualität reden zu können. Die möglichen Lernfelder können wir dann auch gemeinsam erarbeiten.

Ich lege zudem einen sehr hohen Wert auf säkular-wissenschaftliche Grundlagen und verzichte bewusst auf esoterische Einflüsse. (Ich orientiere mein Handeln jederzeit an der Lebenswelt des Gegenübers.) Des Weiteren bin ich von der Wirksamkeit begleitender Beratungs- oder Therapieangebote tief überzeugt. Ich bin gut vernetzt und kann auch gerne Empfehlungen abgeben.

Weitere Informationen unter sexpositiv.ch oder per Mail an beni@sexpositiv.ch

Ausbildungen/Weiterbildungen: Sozialpädagoge hfs, Sexological Bodyworker i.A. und Sexocorporel Basislehrgang (1. Stufe) / © Foto sexpositiv.ch